Wirbeldenken

Ich fühle mich so

so beschissen

beschissen zerissen

ohne Boden

zerissen im Wind

verwirbelt und blind

Gedankenwindrose

wirbelt

und tobt

innere stimme,

die tadelt und lobt

super und mutig

idiotisch bis blutig

verwegen und frei

kraftlos, wie Brei

Ich bin mein Zwilling und ich

im ewigen Zank

endlos vereint

Endlos?

Bitte nicht

Was für ein Scheißgedicht

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Eulenstaub

Eulen

Ich sitze und heule

heule wie eine Eule

Eine heulende Eule,

die heult

Die Eule heult

fäulend vor sich hin

sieht im Sein keinen Sinn

außer fäulen

Denn das tun alle am Ende

außer Säulen

Wären Eulen Säulen

würden sie nicht fäulen

Aber da Säulen keine Eulen sind

ist der Gedanke so sinnlos wie

alles was die Eule heulend denkt

Verirrt im Säulenwald der Fäulnis

ist sie sogar zu faul zum Fäulen

Ein letztes faules Heulen

und sie zerfällt zu Staub

Zu Eulenstaub

Auf den es regnet, bis er fäult

und zu schwarzer Erde wird

Aus der wächst ein Eulenbaum

mit heulenden Eulen

die fäulen

Die  armen Eulen!

Es ist zum Heulen

Verbahnt

Mein Weg zur Arbeit

so traurig wie lang

Lang wie die Gesichter

in der U Bahn

U Bahn Bann

Wann er begann,

der Bahnbann

Vielleicht vor dem mehr?

Mehr will ich sein

als verbannt

Verbannt steif sitzen

nicht fragen

nicht fragen wagen

Wagen, ein Wort so fremd wie Insekten

Insekten im Sektenbann

Starren mit leerem Gewissen

auf den Blödschirm

Buchstaben checken

Buchstaben, die Hallo sagen

 Der Wagen hält an

Angekommen

bleibt der Bann

U-Bahn Bann

Mann oh Mann!

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