Stars hinter Zweigen (Berlinale 2014)

Tilda Swinton

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Barbie und Ken

Barbie (rechts) und Ken (links) sind unsere neuen Mitbewohner. Sie sind Löwenköpfchen Kaninchen.Barbie hat ein sanftes und abenteuerlustiges Gemüt, wogegen Ken ein saurer Tropf ist. Obwohl er bildschön ist mit seinen stahlblauen Augen und seinem Hängeohr, ist er sehr schnell beleidigt und beißt gerne.Aber nicht doll. Barbie läßt sich gerne streicheln, stellt sehr gerne dummes Zeug an und ist die Leaderin  der Hasengang. Sie bespringt Ken immer. Bei Kaninchen ist das eben so! Er steht völlig unter ihrem Pantoffel. Vielleicht ist er deswegen so schnell genervt.

Einmal hat Jane ihn mit zum Fernseher genommen und er hat mit uns Germanys Next Topmodel geschaut. Da war er nett und ließ sich streicheln.

Sie wohnen bei Jane im rosa Mädchenzimmer, wo es jetzt nach Stall riecht. Abends gehen sie freiwillig zurück in den Käfig, tagsüber hoppeln sie possierlich  in der ganzen Wohnung rum und scheißen unter Sofas und Betten. Anfangs waren sie so verängstigt, daß sie gezittert haben. Damit sie Vertrauen in uns fassen konnten, habe ich ein Lied für sie komponiert. Der Text dazu: Hoppeldipoppeldimoppeldipu, hoppeldimoppeldidoppeldimu

Irgendwie beruhigte sie dieser Song  und sie fingen dann entweder ganz entspannt an zu essen oder sie streckten sich aus, was bei Kaninchen heißt: Ich bin entspannt!

Diese beiden Kaninchen sind die einzigen Lebewesen die mich gerne singen hören.

Sie stammen aus Reinickendorf von einer jungen Dame, die keine Zeit mehr für sie hatte

Vorher hießen sie übrigens Zicke und Schnuffel.

Ich verbringe sehr viel Zeit damit  sie verzückt anzustarren! Sie sind einfach SOOOOO SÜSS!!!!!

Fashionreport

Zartes Leder auf  purer Haut mit einem Hauch von versteckter eleganter Dominanz . Provozierender Halsschmuck für alle mit einem Vorhängeschloßfetisch  an einem schlichten Band aus geklontem Pferdeleder. Ein Kleidungsstück das mehr aufdeckt als bedeckt und dezent verhüllt  komprimierte Macht versprüht. Einmal im Dunstkreis des Sprühnebels gefangen, ist man nur noch ein kleiner armer Fisch , der auf der Suche nach einer Abendmahlzeit sich an dem Widerhaken verbeißt und sich   hoffnungslos zappelnd bald darauf  freiwillig ergibt.

Fell, so weich wie nie zuvor aus echter Wasserrattenimitation wird kombiniert mit einem schlichten Kostüm aus schwarzem Wollstoff  so kratzig wie ein Dreitagebart, so daß man mißverständlicher Weise wie in Ekstase zuckend daherschreitet  oder es sich von seinem gladiatorähnlichen Begleiter in einem Bruchteil von einer Sekunde vom Leib reißen läßt.

Die feine Spitze wurde von Frauen in Afganisthan im Hochsicherheitsgefängnis angefertigt, wo sie allerdings  nicht,wie falsch angenommen, einsitzen, sondern die Funktion von handwerklich besonders begabten Wärterinnen haben, die, während die ausschließlich männlichen Insassen gefoltert werden, sich eine Atempause mit feiner Handarbeit gönnen.

Besonders gefragt ist diese Kombination aus besagter afghanischer Gefängnisspitze kombiniert mit aufgetautem Dinosaurierleder welches in Dunkelheit getaucht wurde und so die Farbe der Unendlichkeit annahm, bei Männern, die gerne mal hinübergleiten in die geheimnisvolle Welt der weiblichen Verführungskünste.

Hier liegt der Fokus auf dem Push Up Slip, der für besonders in androgynen Kreisen erregende Verwirrung stiftet. Von männlich aussehenden Frauen getragen, die sich als crossdressende Männer verkleiden. Die Netzstrümpfe lösen sich übrigens nach einer Stunde von selber auf und hinterlassen einen anrüchig duftenenden Klebefilm auf den muskolösen Beinen, so daß man zwangsläufig an eine Fußballerorgie denken muß. Oder will.

Come on Baby hang me higher!

heißt diese Lustkette für Masos ohne Grenzen.

Da kann es schon mal passieren,daß die Göttin der unendlichen Begierde erscheint und dich von den Ketten des Sklavenlebens befreit und dich mitnimmt in ihre  ewige,wohlige, unendliche Unterwelt.

Die verspricht was sie hält.