Achtung!Wilder Künstler aus den Pyrynäen( oder wie man das schreibt) in BERLIN!

Kurze Nachricht aus der Kunstszene.

Wichtig.

Bitte lesen, hingehen und Bilder kaufen!

Ein unglaublich wilder und talentierter Künstler, weilt für kurze Zeit mit seiner bezaubernden Frau und mit fünf ihrer insgesamt neun verelften wald- und wiesenhaften Kindern in Berlin.

Sie kamen den weiten Weg aus den stürmischen Bergen in Frankreich, wo sie idylisch mit ihren abertausenden von Mauleseln, Ziegen, Hühnern, Katzen, Hunden,Leoparden Elefanten… ect leben.

Nun sind sie hier und schmücken das vorweihnachtliche Berlin mit ihrer Anwesenheit, als wären sie mit echtem Sternenstaub verzierte Weihnachtskugeln.

Der Häuptling „Leo der Achthunderte“  bietet seine kraftvollen und unglaublich gekonnten, mit flüssigem Strich in einem einzigen kreativen Flow gemeisterten Gemälde dieses Wochenende auf dem Kunstmarkt am 17.ten Juni hier in Berlin an.

Das darf und sollte man nicht verpassen.

Hier ein paar Beispiele seines Schaffens.

(Die Namen der Bilder sind von mir, weil ich die echten Namen nicht kenne, aber darauf sollte es ja bei Gemälden gar nicht ankommen.)

waild Wald

Die Katze schläft nur

Verkleidete Wiesel in Venedig beim Wasser gießen

Bäumchen schüttel dich und wirf deine morschen Äste über mich

Killerzwerg

Nur ein mini Einblick. Wer mehr sehen will, sollte dieses Wochenende (27.11.2010 und 28.11.2010)  auf den Kunstmarkt gehen und zwischen Kunsthandwerk,Kunst, Kommerz und Glühwein diesen interessanten Künstler treffen, der außer einem  ganz besonderen Talent für Malerei , auch ein besonderes Talent für ein ungewöhnlich interessantes Leben besitzt.

Adresse unter diesem link:

http://www.berliner-troedelmarkt.de/

Viel Spaß und auf gar keinen Fall das gefüllte Portemonnaie vergessen,

denn diese Chance kommt nicht so schnell wieder.

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Die Wiedergeburt

Hi Leute,

so seh ich aus! Nicht gerade sehr attraktiv. Ist auch  nicht gerade ein Vergnügen als grünes Männchen rumzustehen. Und dann noch mit dieser blöden Beschriftung. Aber wenigstens bekam ich eine schöne rote Basecap.

’n Cowboyhut wäre mir allerdings lieber. Ich sag’s mal so wie es ist. ICH WÄRE GERN EIN COWBOY.

Einem dem eine sexy  Saloonlady den Whiskey über das hormongetränkte Hemd schüttet und es dann mit einem ihrer gerüschten Unterröcke  trockenreiben will. Und weil das nicht klappt, sagt sie : „Zieh mal dein Hemd aus, ich bügel es schnell trocken.“ Sie wartet auch gar nicht erst, bis ich sagen kann:“ Laß man du, das trocknet schon. Ich bin ein Cowboy und kein guter Schwiegersohn!“

Sie macht sich einfach an meinen Knöpfen zu schaffen. Doch plötzlich wird es still im Saloon. Totenstill. Ich weiß sofort was los ist. Sanft, aber doch fest entferne ich die Hand der Saloonlady von meinem Hemd. Sie steht da und wird rot. Weil ich Wichtigeres zu tun habe, mach ich keine Bemerkung wie normalerweise darüber, damit sie noch röter wird, sondern spanne alle meine Gesichtsmuskeln an, während meine Kieferknochen im Rythmus des Todescountdowns mahlen.

Er ist gekommen. Er hat Mut, aber ich habe mehr.

In Zeitraffer ziehen die vergangenen Geschehnisse vor meinem inneren männlich verkniffenen Auge vorbei.

Sie kamen nachts. Es waren sechs bestialische Killermaschinen. Er war damals gerade zehn.

Ich erwischte sie alle. Bis auf ihn. Dann steckte er mein Haus in Brand und verschwand. Bis jetzt.

Mein ganzes Leben war ich auf diesen Moment vorbereitet.

Schade nur, wegen der Lady. Aber da gibts ja genug davon. Das heißt, wenn ich überlebe.

Das gehört auch dazu. Man muß mit dem Schlimmsten rechnen.

Allerdings, ein Mann im ehrlichen Kampf von einer vergifteten Pfeilspitze versehentlich getroffen, als er versuchte den Feind mit verbundenen Augen und auf den kopfstehend mal so ganz locker das Wildleder in Höhe des Herzens mit einem doppelten Salto Messerwurf zudurchbohren, ist kein Tod von schlechten Eltern.

Es könnte schlimmer kommen.

Verflixt, der Indianer will gar nichts von mir!

Es wird nur so still im Saloon, weil ich nichts mehr höre. Ich höre nichts, weil ich gar nicht da bin. Ich bin schon lange tot. Damals, als mein Haus brannte, rannte ich in die Wüste und verdurstete. Mein Schädel bleicht immer noch in der Wüstensonne.

Sie wollten nur nach Wasser fragen und ich benutzte sie als Schießübung. Ich zählte damals die Sekunden. 1,2,3… das war’s. Ich hatte das schnellste und schärfste Eisen im ganzen Land, dafür war ich bekannt. Ich nützte jede Gelegenheit, um meine Schnellkraft zu optimieren.

MEIN LEBEN ! MEIN SCHICKSAL! MEINE AUFSCHRIFT!

Es macht  alles einen Sinn.

Und so steh ich da, Tag auf Tag!

Langsam meine Lieben. Immer Langsam.

Und mein Blick auf den scharfen  Eisenzaun,

Basecap gegen Cowboyhut,

langsam, langsam meine Lieben,

mach ich alles wieder gut.

Wenn du nachts nicht schlafen kannst

Dann stell dir vor , du seist eine Möwe

so leicht und weiß, wie Vanilleeis aus Wolken

so süß fliegst du durch eine Tür

Dort liegt ein Löwe

doch der will nichts von dir.

Er knurrt nur ein bischen,

vielleicht will er ja doch ein Möwchen verspeisen?

Doch du kannst ja fliegen!

Aber flieg nicht so schnell,

wie die Möwen davor,

wie du siehst, sie beschädigten schon die schöne gute alte Wand

Das hat geschmerzt wie verdammt.

Ihre Schwestern , da draußen

die konnten das fühlen und flogen wie wild im Sturmwind umher.

Lange, lang ist es her,

Da warst du schon  keine Möwe mehr

Nun ziehst du weiter , damals wirst du eine Zigeunerin sein.

du spielst und du  singst, bis der Mann nach Hause kommt.

Nicht gerade in guter Stimmung ist er

Du wirst jetzt besser was kochen.

Oder du schnipst mit den Fingern und dein Mann wird zu Knochen?

Dann doch lieber eine Möwe sein?

Oder du fütterst dein Pferdchen

als Dame von Welt,

denn das hatt ja schon früher sein Futter bestellt

Und bitte vergiß nicht den Elch,

der wartet schon seit 33000 Jahren auf ein bischen Zuwendung.

Sicher ist es noch nicht zu spät

GUTEN MORGEN!

hast du was Schönes geträumt?

Bansi der Banjospieler, der Flöte spielt

Bansi der Banjospieler

Diese Story ist die reine Wahrheit ohne Phantasiezusätze und andere geschmacksverstärkende Stoffe.

Der Titel hört sich nach einem Märchen an, ist es aber nicht, „Bansi der Banjospieler“ ist  nur ein Spitzname, den mein Mann ihm gab. Bansi  spielt nach eigenen Angaben Flöte, habe ihn aber noch nie spielen gesehen oder gehört, darum ist „Bansi der Banjospieler“ auch ein OK Spitzname. Er könnte auch Bansi der Elefanten Domteur heißen, dafür gibt es genau so viele bzw. wenig Beweise. Aber ich denke  mal, daß er die Wahrheit sagt, wenn er sagt, daß  Bansi Flötenspieler heißt. Aber es ist nicht sein richtiger Name, er heißt eigentlich Jasbir und ist ein indischer Staatsbürger. Und es geht auch gar nicht um Musik hier sondern ums Fressen.

Ja , ich weiß Fressen ist ein Wort, daß man für Menschen nicht benutzten sollte, weil es unschön klingt. Aber genaugenommen sind Menschen auch Tiere, die gefüttert werden wollen.

Und das nicht zu knapp. Und deswegen sollten Sie mal zu „Bansi dem Banjospieler“ gehen, der ein Restaurant betreibt, daß Swami heißt. Ich persönlich denke, wenn ich SWAMI höre an irgendwelche schleimigen Gurutypen, die mit ihren  ihren Chacraweisheiten Weiber rumkriegen wollen,   einfach IHHgItt Typen. Shambos eben. Shambo, Swami, Ashram, Chacrahier und Chacrada , Indianfreaks, Patchuli forever, Guruscheißdrecksau.( hey, hey , hey, ist nur Spaß, ok?)

Ok,genug davon, denn in diesem Fall gilt: Nomen ist nicht gleich Omen.

SWAMI steht in diesem Fall für S: saulegga, W:waschecht, A: aromatisch, M: Maxiportionen ,I: indisch.

Jetzt wissen wir endlich worum es geht. Um ein indisches Restaurant . Gibt es ja reichlich in Berlin. Aber dieses Restaurant zeichnet sich durch ein paar Besonderheiten aus.

Erst mal ist es der einzige indische Lieferservice in Berlin Tegel und Nachbarstadtteile wie Hermsdorf und Reinickendorf.

Dann ist es wunderbar gelegen, direkt am Brunowplatz gegenüber von einer alten Kirche.

Also entweder kommt man glücklich aus der Kirche, was aus verschiedenen Gründen sein kann. Die Andacht war fad, man ist froh, daß sie endlich vorbei ist und muß jetzt ganz schnell was essen, damit die verbrauchten Nerven wieder erfrischt werden  Oder man hat sich in den Priester verknallt, der sich auch in Sie, er zwinkert 2 mal, was bedeutet: Wir sehen uns gleich beim Flötenspieler. Es kann auch sein, daß man glücklich aus der Kirche kommt, weil man einfach gerne hingeht, und weil es Tradition ist, Sonntags nach der Andacht ein gutes Mahl zu verspeisen. Man sieht also, das Restaurant hat einen guten Standort. Man kann auch erst spazieren gehen an der unweit gelegenen Uferpromenade vom Tegeler See. Zu Fuß von Swami erreichbar in nur 5 Minuten.  Auch eine tolle Shooping Mall ist nur ca.600 meter weit entfernt. Also erst sich hungrig shoppen, in der Mall Mac Donalds widerstehen und ab zu SWAMI und den Bauch so richtig vollschlagen. Für wenig Geld. Das ist nämlich auch so ein Punkt. Die Portionen sind reichlich. Vor dem Hauptgang bekommt man Papadams mit 3 verschieden Saucen: grüne Chilisauce, Tamarindosauce und Joghurtminzsauce.

Gastraum

Dazu schlürft man einen Cocktail, vielleicht auch 2 oder 3, und das nicht weil,das Essen solange braucht, sondern, weil die Cocktails so billig sind. Bansi ist nämlich ganz orientalischer Bisnessmann. Kleinvieh macht auch viel Mist, was in diesem Fall bedeutet, jeder der über 100 verschiedenen Cocktails kostet zur Happy Hour  nur 3,50. Und die ist nicht morgens zwischen 8 und 9, nein die ist immer. HAPPY HOUR ist den GANZEN TAG und abend.

Cocktailfactory

Von Montag bis Freitag von 12.00 bis 17.00 Uhr gibt es einen Quick Lunch für 5-6 Euro.

Dafür bekommt man eine Tagessuppe, ein Hauptgericht z. B. Lamm Alu( Lammfleisch mit Kartoffeln in Curry Kokosnußsauce nach köstlicher indischer Art) Reis und einen Salat.

Wenn sich das nicht nach: „Da muß ich sofort mit meiner sexy Sekretärin hin“ anhört , dann weiß ich auch nicht.

Natürlich gibt es auch vegetarische Gerichte. Insgesamt gibt über 160 Verschiedene , alle gekocht von einem original indischen Koch, aus einer Gegend in Indien, wo die besten Köche herkommen.

Und jetzt kommt das Beste, was niemand verpassen sollte: Der Sonntagsbrunch!

Sonntags von 11.00 bis 17.00 All you can Fress für nur 5.90 Euro inclusive ein Chai.

Es gibt immer eine leckere Suppe, zwei verschiedene Fleichgerichte, ein vegetarisches Gericht, frittierte Brote, Salat, Reis und für die Gewürzbanausen ein gute deutsche Wurst, Käse und Brötchen. Wahrscheinlich habe ich immer noch nicht alles aufgezählt.

Terrasse

Also nix wie hin Leute, Priester, Bürohengste, Shoppingaddicts, Vegetarier, Fresssüchtige, Disziplinierte, Hochzeitsgesellschaften, Sportvereine, Großeltern( indisch ist nicht immer scharf!) Sexinthecityfans, frisch Verliebte, Arbeitslose , Workoholiks und Alcoholics, jeder wird seine Freude haben bei Bansi dem Banjospieler.

Und jetzt noch das Allerwichtigste:

SWAMI

Medebacherweg 16, 13507 Berlin-Tegel( am Brunowplatz)

U 6 , Alt Tegel, 5 Minuten Fußmarsch

Tel: 030 43654499

Öffnungszeiten: zwölf bis zwölf,  So. ab elf

GUTEN APPETIT und NAMASTÉ

Die Herrin der Hasen und andere Pinselschwinger

Hallo lesendes Volk,

letzten Samstag hab ich mich in die U-Bahn geschmissen und bin trotz plötzlicher Niedergschlagenheit, bedingt durch frühe Dunkelheit und Novemberbeginn, zu einer Vernissage gegangen. Gut, daß ich es getan habe, sonst wäre mir eine Menge entgangen. Rathaus Neukölln stieg ich aus und kämpfte mich durch Tussitraffic und Mackerstau bis zur Werbellinerstraße. Dort änderte sich die Szene. Ich dachte, jetzt werde ich gleich ermordet, überfallen, vergewaltigt und das alles ohne Versicherung.  Eine dunkle menschenleere Straße, nix mehr übrig von Neonschein und Kaudersprachen, und ewig lang noch dazu. Angekommen bei der Nummer 50 war alles wieder im türkisenen Bereich.

Es wurde Licht und ich sah Menschen. Drinnen angekommen blickte ich mich erst mal nach der Herrin der Hasen um, die mich eingeladen hatte.

Sie befand sich gerade in telepathischer Verbindung mit ihren Häschen, also wartete ich ein wenig und nutzte die Zeit, um sie (un)heimlich zu fotografieren.

Nach 6 Sekunden Hasenandacht, begrüßte ich sie und sie führte mich aufs Feld.

Osterhasen sind nichts dagegen, diese Hasen waren alle reinrassig und adelig. Stolz hoppelten sie, stolz pausierten sie, stolz schnupperten sie.

Britta Tomaschko

Miss Ta

Sie wirkten zerbrechlich, aber dennoch  stark und trotzdem stellte sich Ihre Herrin schützend davor.

Die Häschen flüsterten ihr zu, daß sie doch schon erwachsen sind.  Sie drehte sich um. “ Aber es ist doch wegen dem Jäger“, sagte sie gepresst.

Ich schaute mich um, einen Jäger würde ich zu gerne auch mal fotografieren. Lange brauchte ich nicht zu warten. Ich folgte der Herrin auf ihrem Wachgang, da sah ich ihn. Endlich ein Foto von einem Jägermeister.

Den er auch vielleicht gerade getrunken hatte, denn er schüttelte seinen Kopf wild hin und her, wie ein Hund aus dem Bade. Ich sagte ihr, wenn das ein böser Hasenjäger ist, sind ihre Hasen Butterbrote. Sie sah es ein und konnte den Abend endlich genießen.

Ein Verwandlungskünstler war auch da, er ließ sich bereitwillig von mir mit  einer entgewandeten Nixendame ablichten.

Verwandlungskünstler Manfred Niepel

Dann fragte  er : Kennst du die Farbe Niemand?

Und ich wurde Zeuge einer einmaligen Metamorphose.

Das war noch nicht alles, ehe ich noch den Satz: Hehhh? Was für eine Farbe… aussprechen konnte, hatte er schon wieder seine Farbe gewechselt.

Broken Dishes

Und er hatte sein Magier Gehabe gegen richtig gute Musik getauscht.

Von Klängen begleitet spazierte ich umher und betrachtete die verewigten Pinselstriche.

und ihren Hexenmeister

David von Bassewitz

Hexenmeister David von Bassewitz

Die kraftvollen Werke einer spanischen Schönheit:

Comtessa Diana Moro

Bei Peter Dzogaba  angekommen, verlor ich meine Beherrschung. Das Bild mit der kaputten Waschmaschine in Paris hatte es mir angetan. Ich zückte sofort und  ohne zu zögern mein goldene Kreditkarte und erworb diesen Kunstschatz, den ihr auf dem Bild seht.

Es war ein toller Abend!

Die Hasenherrin und ihr Gefolgsmann lernten sogar noch ein paar Verwandlungstricks.